Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Die Braker CDU hat zusammen mit der Hafenwirtschaft erreicht, dass in den kommenden Jahren seitens der CDU Landesregierung die Hafenerweiterung realisiert wird. Hier werden zahlreiche neue Arbeitsplätze entstehen.
Wir wollen die Unterstützung der Wirtschaft zukünftig intensivieren. Unsere Stadt braucht einen eigenen Wirtschaftsförderer. Dieser kann entweder bei der Stadt arbeiten oder in einer eigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Durch ein verstärktes Engagement bei der Vermarktung unseres Standortes wollen wir so neue Betriebe in Brake ansiedeln und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Durch einen Wirtschaftsförderer sollen unsere Braker Unternehmen besser betreut werden. Wir unterstützen die Einrichtung eines Existenzgründerzentrums in Brake.
Stadteigene Einrichtungen sollen zukünftig als Gemeinschaftsunternehmen mit der Wirtschaft geführt werden. Die von uns unterstützte Privatisierung der Fährverbindung Golzwarden – Sandstedt hat gezeigt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb einer bisher öffentlichen Einrichtung funktionieren kann und Arbeit schafft. Heute leben mehr Menschen vom Fährbetrieb als im Monat vor der Privatisierung.
Die zu schaffenden Verkehrsanbindung A22 und B211neu sind wichtige Bestandteile für unsere Stadtentwicklung. Wir unterstützen den schnellstmöglichen Bau dieser beiden Straßen. Zur optimalen Anbindung Brakes an das Autobahnnetz favorisieren wir die A22 als Südumgehung von Rastede mit einer direkten Anbindung der B211neu. Bis zur Fertigstellung dieser Straßen sind aber Maßnahmen zu treffen, die dem ständig zunehmenden Verkehr auf der Strecke nach Oldenburg Rechnung tragen.
Durch die Norderweiterung des Hafens ist für die Zukunft eine ausreichende verkehrstechnische Erschließung des Hafengebiets zu planen, die den Bedürfnissen der Brakerinnen und Braker entspricht.
Die Verkehrssituation in der Georgstraße mit parkenden Autos, die andere Fahrzeuge behindern muss verbessert werden. Die Strasse ist entsprechend auszubauen und mit ausreichend Haltemöglichkeiten für einen Innenstadtbesuch zu versehen. Weitere Parkplätze im Umfeld des St. Bernhard Hospitals müssen geschaffen werden.
Wir wollen im Straßenverkehr mehr Sicherheit durch Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer erreichen. Dazu sollen beispielsweise unnötige Verkehrsschilder abgebaut werden. Bei anstehenden Straßenbaumaßnahmen soll zukünftig das „Shared Space” Konzept angewendet werden, das einen gemeinsam genutzten Verkehrsraum für alle vorsieht. Damit grenzen dann beispielsweise Spielmöglichkeiten direkt und ohne Bürgersteige oder andere Kennzeichnungen an die Verkehrsflächen.
Als Braker CDU haben wir zusammen mit unserem Landtagsabgeordneten Björn Thümler durchgesetzt, dass die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Nordenham und Hude im kommenden Jahr abgeschlossen wird. Wir sind darüber hinaus für den weiteren Ausbau der Strecke, die langfristig vollständig zweigleisig verlaufen sollte. Nur so können die neuen Verkehrsströme, die u.a. durch die Hafenerweiterung entstanden sind, die Bahn optimal nutzen. Der öffentliche Personennahverkehr soll als schnelle Anbindung an den Bremer Hauptbahnhof erhalten bleiben. Der Errichtung weiterer Haltepunkte in Brake stehen wir positiv gegenüber.
Wir sind für den Fortbestand der Schnellbuslinie „Wesersprinter” nach Oldenburg. Auch am Wochenende ist so eine sehr gute Verkehrsanbindung unserer Stadt an das Oberzentrum gewährleistet.




