Soziale Stadt aller Generationen
Wir werden das Engagement unserer Jugend im Ehrenamt wieder intensiver fördern. Unser Jugendkoordinator organisiert die Ausbildung unserer Gruppenleiter in Zusammenarbeit mit den Kirchen und Vereinen. Die Stadt kommt für die Kosten der Ausbildung unserer Gruppenleiter auf und stellt ihnen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Landkreises kostenlos die Gruppenleiterkarte „Juleica” aus. Inhaber der Juleica dürfen zukünftig kostenlos das Stadtbad benutzen.
Wir unterstützen die Arbeit unseres Stadtjugendrings. In den vergangenen Jahren hat er durch sein Engagement das Angebot für die Jugendlichen in unserer Stadt stark bereichert.
Wir begrüßen das Engagement unserer Senioren und Behinderten. Durch den Senioren- und Behindertenbeirat bringen sie sich aktiv in die Arbeit des Stadtrats ein.
Aber auch alle anderen Vereine und Interessengruppen in unserer Stadt, die sich für die sozialen Belange einsetzen, verdienen unsere Anerkennung. Wir unterstützen ihre Arbeit und nehmen ihre Anregungen in unsere Konzepte für Brake auf.
Arbeit zu finden, ist für viele nicht einfach. Die Hilfe durch das Arbeitslosenzentrum und den Jobwegweiser der Volkshochschule ist für viele wichtig. Wir unterstützen die Arbeit dieser Einrichtungen.
Die Vernetzung aller sozialen Einrichtungen unserer Stadt soll darüber hinaus intensiviert werden. An einem regelmäßigen Sozialstammtisch sollen soziale Problem und Fragen, die unsere Stadt betreffen, diskutiert werden.
Wir setzen uns für die verstärkte Zusammenarbeit von Kindergärten und Schulen mit unseren Alteneinrichtungen ein. Das Leben aller Generationen unter einem Dach gibt es heute in unseren Familien fast nicht mehr. Für uns ist es wichtig, dass unsere Kinder die Beziehung zu unseren älteren Einwohnerinnen und Einwohnern nicht verlieren. Durch regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen und Besuche der Einrichtungen sollen diese Kontakte verstärkt werden.
Das Angebot an Hospizplätzen in unserer Stadt muss ausgebaut werden. Wir brauchen für unsere Sterbenden Räume, in denen sie in Ruhe von uns Abschied nehmen können. Wir brauchen für unsere Sterbenden Menschen, die sie in ihren letzten Stunden begleiten. Wir setzen uns für die Schaffung neuer Hospizangebote ein.
Brake ist eine Stadt der Zugezogenen. Viele Menschen sind durch die Seefahrt oder die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg nach Brake gekommen. Auch heute kommen viele neue Menschen in unsere Stadt. Die Integration von Aussiedlern und Asylsuchenden in unserer Stadt wird dabei seit vielen Jahren erfolgreich beispielsweise vom Refugium betrieben. Durch viel ehrenamtliches Engagement werden sprachliche und kulturelle Barrieren zwischen den Einheimischen und den Zugezogenen abgebaut. Wir unterstützen diese Arbeit auch zukünftig.




