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Björn Thümler informiert sich über Vorgänge beim KKU

Wesermarsch. In einem ausführlichen Gespräch haben gestern Vertreter von E.ON Kernkraft Björn Thümler über das Sicherungssystem des Kernkraftwerks Unterweser in Kleinensiel informiert. Nach der Greenpeace-Aktion vom vergangenen Montag, bei der mehr als 60 Personen auf das Gelände des KKU vorgedrungen sind und mehr als zwanzig von ihnen anschließend auf die Kuppel geklettert waren, sind in der Bevölkerung viele Fragen dazu aufgetaucht.

„Dabei ging es unter anderem um den technischen Aufbau des Kraftwerks”, sagt Björn Thümler über die Inhalte des Gesprächs. „Die Kuppel eignet sich natürlich hervorragend für spektakuläre Aktionen; die eigentlichen sicherheitsrelevanten Teile der Anlage befinden sich jedoch im Inneren des Gebäudes. Daher ist das Sicherheitskonzept vor allem darauf ausgerichtet, dass sich hierzu niemand unerlaubten Zutritt verschaffen kann.” Da dies nicht das Ziel der Greenpeace-Aktivisten gewesen sei, hätten die Wachleute sich zurückgehalten und – wie vorgesehen – sofort die Polizei alarmiert. Nach deren Eintreffen hätten die Beamten die Verantwortung für das weitere Vorgehen übernommen.

„Wer vorschnelle Urteile vermeiden will, sollte sich zunächst über die tatsächlichen Verhältnisse informieren”, sagt Björn Thümler weiter. „E.ON sollte diese Informationen auch der breiten Bevölkerung umfassend zur Verfügung stellen.”

Datum: 24.06.2009

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